Psychomotorische Praxis Aucouturier als Einzeltherapie

Für wen ist die Einzeltherapie geeignet?

Besonders hilfreich ist sie für Kinder im Alter von 2 – 12 Jahren mit folgenden Schwierigkeiten :

  • Kinder mit geringer Frustrationstoleranz
  • Kinder, die leicht in Konflikte geraten und sehr impulsiv sind
  • Kinder, die in ständiger Bewegung sind oder sprunghaft wirken
  • Kinder mit starken Ängsten und Hemmungen
  • Kinder mit geringer Konzentrationsspanne und Lernschwierigkeiten
  • Kinder mit Problemen in der Körperwahrnehmung (Sinne)
  • Kinder, denen die Integration in der Gruppe und die Einhaltung von Regeln schwerfällt
  • Kinder mit Sprachauffälligkeiten
  • Kinder mit einem erschwerten Start ins Leben, wie Pflege- oder Adoptivkinder
  • Kinder, die Trauer verarbeiten müssen oder starke Verlustängste haben.

Die Therapieform der Psychomotorischen Praxis Aucouturier als Einzeltherapie ermöglicht es den Kindern, eine konstruktive Handlungsfähigkeit zur erlangen, ihren sprachlichen Ausdruck und ein stabiles Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Psychomotorische Einzeltherapie

In der psychomotorischen Therapie arbeitet die Therapeutin alleine mit dem Kind.

Das Kind erhält die Möglichkeit, nicht gelungene Entwicklungsschritte nachzuholen.

Die Therapeutin schafft einen sicheren und haltgebenden Rahmen, der es dem Kind über das körperliche Spiel ermöglicht seine Geschichte in diesen Raum, wie“ auf eine Bühne“ zu bringen. Die Kinder sind noch ihren archaischen Ängsten ausgesetzt, so dass ihre Handlungen noch sehr affektbestimmt sind. Sie benötigen die ungeteilte, präsente Aufmerksamkeit, sowie Achtsamkeit der Therapeutin.

So werden Bedingungen geschaffen, die Entwicklung und Reifung nachträglich möglich machen.

Entscheidungshilfe

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Einzeltherapie für ihr Kind das Richtige ist, bietet die sogenannte Anfangsphase eine Entscheidungshilfe.

Dazu gehören:

  1. Ein ausführliches Anfangsgespräch zur  Vorgeschichte des Kindes.
  2. Zwei bis drei Spielstunden, in denen das Kind systematisch nach psychomotorischen Parametern beobachtet wird.
  3. Ein Auswertungsgespräch mit den Eltern.

Erst danach fällt die Entscheidung zum Beginn einer langfristigen Therapie. Diese Einzeltherapie findet dann 1x wöchentlich statt und dauert 50 Minuten.

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